Corona: Hilfsangebote für Unternehmen

Schutzmasken

(Beitrag wurde mehrfach aktualisiert und ergänzt, zuletzt am 4.4.2020. Seit dieser Zeit sind viele andere Webseiten entstanden – insbesondere bei den Ministerien und zuständigen Stellen. Dort konnten und können nun die Hilfsangebote viel besser und aktueller abgerufen werden. Mit dieser Seite ging es nur um eine kurzfristige Abhilfe, bis die Angebote anderer auffindbarer waren.)

Seit einigen Wochen schon hat die Coronakrise Deutschland im Griff. Der Shutdown, das Herunterfahren der Wirtschaft, Ausgangssperren und geschlossene Unternehmen sollen den Kontakt zwischen den Menschen verhindern und damit die Übertragung des Corona-Virus.

Für viele Unternehmen hat das dramatische Folgen. Gerade die kleineren Unternehmen im Einzelhandel, aber auch in der Gastronomie und anderen Branchen sind hiervon besonders betroffen. Die Hilfsangebote der Bundesregierung und der Landesregierungen werden zur Zeit täglich überdacht und erweitert.

Trotzdem wissen viele Unternehmer nicht, dass es etwas gibt und an wen sie sich wenden können. Aus diesem Grund haben wir hier eine Liste an Informationsquellen zusammen gestellt, die helfen sollen. Ansonsten: Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung! Auch GOOGLEN hilft! :+)

IHK ansprechen!

Ein allererster Hinweis vorab: Sprechen Sie ihre zuständige Kammer an! Die IHKen, aber auch die Handwerkskammern haben auf ihren Webseiten Hilfsangebote aufgeführt und aktualisieren diese derzeit täglich. In der Regel werden dort auch Ansprechpartner genannt, die Sie persönlich beraten. Sollten Sie einer Genossenschaft angehören, lohnt auch hier die Nachfrage. Fragen Sie nach! Nutzen Sie diese Angebote! Und vor allem geben Sie diesen Hinweis weiter!

Exemplarisch nennen wir hier die Links auf Internetseiten einzelner IHKen. (Die Auswahl ist zufällig, einzelne Seiten sind mir beim Schreiben dieses Artikels zufällig unter gekommen. Wenn jemand möchte, dass wir weitere bestimmte IHKen ergänzen, tun wir das nach Kontaktaufnahme gerne. Der Autor dieses Beitrags gehört der Vollversammlung der IHK von Darmstadt an. Die Nennung dieser Seite ist also nicht ganz zufällig!)

Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld können Unternehmen beantragen, die vorübergehend nicht genug Arbeit für ihre Mitarbeiter haben. Das Kurzarbeitergeld wird bei der der Bundesagentur für Arbeit beantragt. Ziel ist, dass Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen auch bei vorübergehenden Auftragsausfällen weiter beschäftigen können und somit Entlassungen vermeiden. Kurarbeitergeld heißt, dass die Bundesagentur für Arbeit einen großen Teil der Kosten für die betroffenen Mitarbeiter übernimmt.

Dies gilt auch und vor allem bei der Coronakrise. Daher ist es ratsam für Unternehmen, die aktuell von den Folgen der Coronakrise betroffen sind, sich mit den Möglichkeiten der Kurzarbeit auseinander zu setzen.

Die Bundesagentur für Arbeit hält eine Servicehotline für Arbeitgeber bereit: 0800 45555 20 (Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr)

Interessante Links zum Thema Kurzarbeit

Links zu Unterstützungsangeboten der Bundesländer

Die einzelnen Bundesländer haben jeweils verschiedene Programme verabschiedet, die insbesondere Herabsetzung von Steuervorauszahlungen, Steuerstundungen etc., aber auch Kredite zur Liquiditätsbeschaffung sowie Bürgschaften beinhalten. Ebenfalls gibt es Entschädigungen für Quarantäne für den Fall, dass Menschen sozusagen „von Amts wegen“ unter Quarantäne gestellt werden.

Zuschussprogramme

Aktuell sind auch Zuschussprogramme ins Leben gerufen worden, die über Kredite, Bürgschaften etc. hinaus gehen. Die Politik hat offenbar verstanden, dass es Unternehmen gibt, die keine Kredite brauchen sondern Umsätze, um überleben zu können. Demnach gibt es für Kleinstunternehmen und Soloselbständige „relativ“ einfach 9000,- Euro Einmalzahlung für drei Monate und für Unternehmen bis zu 5 Beschäftige und bis zu 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate und für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigen. Wie einfach das letztendlich tatsächlich werden wird, wird die Zeit weisen. Das sind jeweils die Bundesmittel. Die Länder ergänzen das Angebot teilweise noch.

Die Soforthilfe wird über die Bundesländer beantragt. Hier die verschiedenen Webseiten zu den Soforthilfeprogrammen der Länder:

Wichtig ist, sich sehr genau die Bedingungen für die Sofothilfe anzuschauen. Es müssen in der Regel hohe Umsatzrückgänge verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz vorausgegangener Monate zu verzeichnen und weitere Bedingungen erfüllt sein.

Links zu anderen Institutionen

Und was ist nach der Krise?

Und ganz zum Schluss noch zur Aufmunterung einen hinweis auf einen schönen Text von Matthias Horx, seines zeichens Trend- und Zukunftsforscher. Er stellt eine „Rückwärts-Prognose“ an und überlegt, wie es sein wird, wenn die Krise vorbei ist und wir aus einer nahen Zukunft zurück auf die Krise blicken. Was hat sich wohl alles durch die Krise verändert? Lesen Sie selbst!
(Nein, es geht nicht um Nudeln und Klopapier…)

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